What happened to Monday, die Bergkatze und Klassikerwahl

Liebe Filmkunstfreunde.

Uuund wir haben einen ganz klaren Sieger. Bei einer ordentlichen Beteiligung von 15 Personen erhielt „What happened to Monday“ die meisten Stimmen.

What happened to Monday – 13 Stimmen
Life, animated – 5 Stimmen
Amelie rennt – 5 Stimmen
Berlin Falling – 3 Stimmen.

Während wir bei den letzten Wahlen in der Regel zwei Kandidaten hatten, die gleichauf oder dicht beieinander lagen und andere, die mehr oder weniger leer ausgingen, ist dies ein angenehmes Ergebnis. Wir haben einen klaren Sieger, aber keiner der anderen Filme ist komplett außen vor. Wir werden „What happened to Monday“ nach „Fack ju Göhte 3“ im Viktoria Filmtheater zeigen. Den genauen Sendetermin teilen wir Ihnen natürlich rechtzeitig mit.

Die zahlreichen Vorschläge für die Klassiker-Wahl haben wir durchgearbeitet und haben weiter unten eine Auswahl (hoffentlich…) verfügbarer Filme für Sie zusammengestellt.

Plakat BergkatzeUnd da aller guten Dinge bekanntlich drei sind, hier die Ankündigung für unseren nächsten Stummfilm-Abend: Wie schon mitgeteilt, werden wir im November die Ernst-Lubitsch Komödie „Die Bergkatze“ mit der großartigen Pola Negri zeigen. Natürlich live vertont von Trioglyzerin! Wie schon bei „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ werden wir den Film im Café Basico in Kreuztal präsentieren.

Wir zeigen:
Die Bergkatze
Am 29.11.2017 um 20:00 Uhr
Im Café Basico, Kreuztal

Der Eintritt beträgt 10 Euro, für Filmkunstfreunde mit Ausweis ist die Veranstaltung kostenlos.
Karten können demnächst im Café Basico gekauft werden oder per Mail an info@filmkunstfreunde-dahlbruch.de vorbestellt werden. Vorbestellte Karten müssen am Filmabend bis 30 Minuten vor Filmbeginn an der Kasse abgeholt werden.

Um die Veranstaltung angemessen über die bzw. auf die Bühne zu kriegen, bräuchten wir wieder ein paar freiwillige Helfer, die Plakate und Flyer verteilen. Am besten einfach kurz melden und Bescheid geben, wo man Infomaterial verteilen kann.

Und damit kommen wir auch schon zur Klassikerwahl. Wir haben einige Filme zur Auswahl – und leider eine frustrierende Auswahl an Filmen, die als „nicht lieferbar“ geführt werden. Aber da jammern bekanntlich nicht viel hilft, kommen wir lieber zu den lieferbaren Filmen. Zur Wahl stehen:

denn sie wissen nicht was sie tun.…denn sie wissen nicht, was sie tun (USA, 1955 R: Nicholas Ray)

Der 16-jährige Jim Stark (James Dean) ist neu in der Stadt. Bereits mehrfach ist die Familie umgezogen, weil es Probleme mit dem Jungen gab. Auch in der neuen Umgebung gerät er schnell in Schwierigkeiten und innerhalb von 24 Stunden spitzt sich die Lage zu. Einem Messerzweikampf mit Gangleader Buzz Gunderson (Corey Allen) folgt ein fatales Autorennen. Bei den Eltern findet Jim kein Verständnis, ähnlich geht es seinen einzigen Freunden Judy (Natalie Wood) und Plato (Sal Mineo). Die drei finden auf einem verlassenen Anwesen ein vorübergehendes Idyll, ehe die schicksalsträchtige Nacht tragisch zu Ende geht.

Dogma (USA, 1999 R: Kevin Smith)

Einst wurden sie von Gott verbannt, weil einer von ihnen nicht weiter gegen Ungläubige und Frevler vorgehen wollte, nun müssen die gefallenen Engel Loki (Matt Damon) und Bartleby (Ben Affleck) in der amerikanischen und langweiligen Provinz ihr ewiges Dasein fristen. Ab und an greifen sie sich einen modernen Frevler, einen Ehebrecher oder auch die geschäftsmäßigen Götzendiener einer Firma und befördern sie mit der Feuerwaffe ins Jenseits – mehr aus jahrhundertelanger Gewohnheit, denn aus Überzeugung. Sie haben die Schnauze gestrichen voll, wollen zu Menschen werden, sterben und endlich wieder in den Himmel zurück…

Paris, Texas (BRD, 1984, R: Wim Wenders)

Ein halb verdursteter Mann (Harry Dean Stanton) irrt orientierungslos durch die texanische Wüste. Er hat scheinbar die Sprache verloren und wird von einem Provinz-Doc (Bernhard Wicki) notdürftig und eher widerwillig betreut. Der Arzt alarmiert Travis’, so heißt der Fremde, Bruder Walt (Dean Stockwell), der aus dem fernen Los Angeles anreist, um seinen tot geglaubten Verwandten abzuholen. Auf dem Weg zurück findet Travis seine Sprache wieder. Walt und seine Frau Anne (Autore Clément) haben Travis’ mittlerweile siebenjährigen Sohn Hunter (Hunter Carson) aufgenommen und sind als Ersatzeltern eingesprungen. In Los Angeles angekommen, will sich Travis seinem Sohn emotional nähern und sich auf die Suche nach Jane (Nastassja Kinski), Travis’ Ex-Frau und Hunters Mutter machen.

Die Reifeprüfung (USA, 1968 R: Mike Nichols)

Kurz vor seinem 21. Geburtstag hat Benjamin Braddock (Dustin Hoffman) plötzlich keine Ahnung mehr, was er mit seinem Leben anfangen soll, wenngleich ihm eigentlich alle Türen offen stehen – das College konnte er mit Auszeichnung abschließen und reiche Eltern (William Daniels, Elisabeth Wilson) hat er obendrein. Aber Benjamin ist schüchtern, weswegen er sich auch nur widerwillig auf eine Affäre mit der reifen, verheirateten Mrs. Robinson (Anne Bancroft) einlässt. Die Robinsons sind die besten Freunde der Braddocks, doch das stört Mrs. Robinson nicht weiter. Sie will sich mit Benjamin im Bett ihre Langeweile vertreiben. Erst als der sich unsterblich in Elaine (Katharine Ross) – die Tochter der Robinsons – verliebt, werden die Dinge komplizierter…

Spur der Steine (DDR, 1966 R: Frank Beyer)

Hannes Balla (Manfred Krug) ist Vorarbeiter einer Gruppe Montagearbeiter auf der großen Baustelle „Schkona“. Sie kommen gut damit aus, hart zu arbeiten und hart zu trinken – bis die gut aussehende Kati Klee (Krystyna Stypulkowska) als neue Technikerin engagiert wird und das Testosteron auf der Baustelle zum Überschwappen bringt.

Der Zirkus (USA, 1928 R: Charles Chaplin)

Der etwas schüchtern wirkende Tramp (Charles Chaplin) wird fälschlicherweise des Taschendiebstahls bezichtigt. Die Passanten rufen nach der Polizei, die auch nicht lange auf sich warten lässt. Doch anstatt das Missverständnis aufzuklären, entschließt sich der Tramp einfach abzuhauen. Er rennt davon und stolpert auf der Flucht mitten in eine Zirkusvorstellung. Dadurch bringt er das Publikum auch gleich unfreiwillig zum Lachen. Der Regisseur (Al Ernest Garcia) möchte ihn gleich bei sich in seiner Zirkustruppe aufnehmen. Doch auf Befehl kann er einfach nicht lustig sein. Er wird daher nur als Requisiteur angestellt. Durch seine zahlreichen Missgeschicke wird er überraschend zur Hauptattraktion, ohne es selber zu merken.

Wie immer gilt: Antworten Sie einfach auf diese Nachricht und geben Sie den Titel Ihres Favoriten bzw. die Titel Ihrer Favoriten an. Oder schreiben Sie uns oder geben Sie eine Nachricht im Viktoria Filmtheater ab. Und wie immer sind Mehrfachnennungen möglich. Wir hoffen, dass die Auswahl Ihren Geschmack trifft. Einsendeschluss ist der 10.11. 2017

Jens Mankel          Ralf Schemmann          Ilka Henssen

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